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Maschinenbau Campus Garbsen wächst weiter

Blick vom PZH auf den neuen Teil des Campus Maschinenbau, kurz nach dem ersten Spatenstich.

Mit einem symbolischen Spatenstich startete am Freitag, 4. Dezember 2015, der zweite Bauabschnitt des Campus Maschinenbau Garbsen (CMG) und des Forschungsbaus Dynamik der Energiewandlung (DEW) direkt dem PZH gegenüber.

Anwesend waren neben Universitätspräsident Prof. Dr. Volker Epping auch Dr. Karl Eugen Huthmacher aus dem Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF), Gabriele Heinen-Kljajić, niedersächsische Ministerin für Wissenschaft und Kultur, Dr. Christian Grahl, Bürgermeister der Stadt Garbsen, Prof. Dr.-Ing. Jörg Seume, Dekan der Fakultät Maschinenbau, sowie Dipl.-Ing. Moritz Auer vom ausführenden Architektenbüro Auer Weber aus München.

„Der Neubau für die Fakultät für Maschinenbau in Garbsen ist ein weiterer Meilenstein im Entwicklungsprozess der Leibniz Universität Hannover“, sagt Prof. Dr. Volker Epping, Präsident der Leibniz Universität. „Er bildet eine Wissenschaftsachse, die vom Conti Campus am Königsworther Platz bis zum Maschinenbau Campus in Garbsen reicht und bündelt die Leistungsfähigkeit, Forschungsstärke und Fächervielfalt des Maschinenbaus künftig an einem gemeinsamen Ort. Etwa 5.300 Studierende und Beschäftigte werden hier lernen, lehren und forschen.“

„Neben den neuen Räumlichkeiten für Forschung und Lehre entsteht hier auch ein Freiraum für Austausch, Kommunikation und konstruktives Miteinander. Ein solches Angebot stärkt nicht nur die Studierenden auf ihrem Weg zum erfolgreichen Abschluss, sondern auch die Wettbewerbsfähigkeit einer Universität“, sagt die Wissenschaftsministerin Gabriele Heinen-Kljajić. „Hochschulen haben als Motoren der Regionalentwicklung und der Fachkräftesicherung eine hohe Bedeutung. Daher hat das Land Niedersachsen ihnen vor allem finanzielle Planungssicherheit für die kommenden Jahre gegeben.“

Der geplante Neubau grenzt unmittelbar an das Produktionstechnische Zentrum Hannover (PZH) und ist nur durch die Straße ‚An der Universität‘ getrennt. Die sieben Institute der Produktionstechnik des 2004 in Betrieb genommenen PZH werden nach Fertigstellung des zweiten Bauabschnitts durch die elf Institute der Bereiche Energie- und Prozesstechnik sowie Konstruktion und Entwicklung ergänzt. Sieben neue Gebäude entstehen auf der etwa neun Hektar großen Grundstücksfläche. Das Generalplanerteam um das Architekturbüro Auer+Weber aus München hat sie um eine gemeinsame grüne Mitte platziert: drei Institutsbauten, ein Forschungsgebäude (DEW - Dynamik der Energiewandlung), ein Hörsaalgebäude, eine Mensa, ein Seminar- und Kommunikationsgebäude mit Arbeitssälen (SEKOM) für die Studierenden sowie ein den Campus versorgendes Technikhaus. Etwa 20.750 Quadratmeter Hauptnutzfläche werden damit in der Stadt Garbsen durch die Gottfried Wilhelm Leibniz Universität als Bauherrin für die Maschinenbaufakultät neu realisiert. Künftig wird sich der Maschinenbau – der drittmittelstärkste Fakultät der Leibniz Universität ist – dort in seiner Leistungsfähigkeit, Forschungsstärke und Fächervielfalt an einem gemeinsamen Ort präsentieren. Ein kombiniertes Stadtbahn-Pendelbussystem bindet den Campus an die Landeshauptstadt Hannover und damit an die Leibniz Universität an.

Das Neubauprojekt CMG mit dem Forschungsbau DEW soll zum Wintersemester 2019/2020 bezugsfertig sein. Die Gesamtkosten des vom Land und vom Bund finanzierten Bauvorhabens werden inklusive Ersteinrichtungskosten bei rund 142,9 Mio. Euro liegen. Sie setzen sich zusammen aus den Kosten für das Bauvorhaben CMG mit rund 101,4 Mio. Euro und den Kosten für das DEW mit rund 41,5 Mio. Euro. Das aus Bundesmitteln geförderte Forschungsbauvorhaben DEW beinhaltet auch ein Großgerät – eine Kompressorstation zum dynamischen Antrieb von Turbomaschinen und Kraftwerksprüfständen –, das mit etwa 15,2 Mio. Euro zu Buche schlägt.

Nach dem Umzug der bislang in der Nordstadt verbliebenen elf Maschinenbau-Institute plant die Leibniz Universität Hannover, die frei gewordenen Flächen durch andere Fakultäten und zentrale Einrichtungen nachzunutzen.

Eine Webcam verfolgt den Fortgang der Bauarbeiten: http://baudoku.1000eyes.de/cam/leibniz/ACCC8E442AC7/