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16. und 17. September 2015: Fabrikplanung lernen - Forschungsinstitute bieten Seminar für die Industrie an

Die Seminarteilnehmer entwickeln unter anderem ein detailliertes Fabriklayout. (Foto: IPH)

Unternehmen, die eine neue Fabrik planen oder ihre alte Produktionsstätte umstrukturieren wollen, lernen das Handwerkszeug dafür im Produktionstechnischen Zentrum Hannover (PZH). Beim Praxisseminar Fabrikplanung vermitteln Wissenschaftler und Praktiker an zwei Tagen umfassendes Grundlagenwissen.

Wissenstransfer von der Uni in die Industrie: Beim Praxisseminar Fabrikplanung lernen Fach- und Führungskräfte aus produzierenden Unternehmen die Grundlagen der Fabrikplanung – vom groben Konzept bis zum detaillierten Layout. Vermittelt werden sowohl aktuelles theoretisches Wissen als auch Praxiserfahrung: In Workshops wenden die Teilnehmer das Gelernte sofort an. Zudem schildern erfahrene Fabrikplaner Beispiele aus der Praxis, von denen die Seminarteilnehmer lernen können.
 
Organisiert wird das Seminar vom Institut für Fabrikanlagen und Logistik (IFA) der Leibniz Universität Hannover und vom Institut für Integrierte Produktion Hannover (IPH). Beide beschäftigen sich seit Jahrzehnten mit der Planung von Fabriken. In Forschungsprojekten untersuchen die Wissenschaftler beispielsweise, wie sich Produktionsstätten besonders energieeffizient gestalten lassen, wie sich Kommunikationsstrukturen verbessern lassen und wie Unternehmen ihre Fabriken schnell und flexibel an Veränderungen anpassen können. Ihre Erkenntnisse geben die Wissenschaftler an die Industrie weiter: Bahlsen, Sartorius und viele weitere Unternehmen haben sie bereits bei der Fabrikplanung unterstützt. Zudem bieten sie seit zehn Jahren regelmäßig Seminare an.
 
Im Praxisseminar Fabrikplanung lernen die Teilnehmer, wie sie ihre Fabrik sinnvoll strukturieren, wie sie Schritt für Schritt ein Layout entwickeln und was Modularität bedeutet. Vorkenntnisse seien dafür nicht erforderlich, sagt Lukas Richter vom IFA: „Wir vermitteln in zwei Tagen das Grundwissen, das man braucht, um in die Fabrikplanung einzusteigen.“ Egal, ob ein bestehender Standort umstrukturiert werden soll oder ein Neubau auf der grünen Wiese geplant ist: Die Experten vermitteln das nötige Handwerkszeug.
 
Das Praxisseminar Fabrikplanung findet am Mittwoch und Donnerstag, 16. und 17. September 2015, von circa 9 bis 18 Uhr statt. Veranstaltungsort ist das Produktionstechnische Zentrum Hannover (PZH), An der Universität 2, 30823 Garbsen. Anmeldungen sind bis zum 18. August 2015 möglich, das Anmeldeformular ist unter www.praxisseminar-fabrikplanung.de zu finden. Die Teilnehmerzahl ist auf 24 Personen begrenzt.

Kontakt:
Bei Fragen hilft Sören Wesebaum vom IPH weiter, zu erreichen ist er unter der Telefonnummer (0511) 279 76-445 oder per E-Mail an wesebaumiph-hannover.de

 
Über das IFA

Das Institut für Fabrikanlagen und Logistik (IFA), gegründet 1966, sieht seine Aufgaben in der Erforschung und Anwendung grundlegender Gesetzmäßigkeiten industrieller Produktionsabläufe und der Vermittlung entsprechender Lehrinhalte der Fachgebiete Fabrikplanung, Produktionsmanagement, Produktionsgestaltung sowie Arbeitswissenschaft.
Effizient, intelligent, maßgeschneidert – so muss die industrielle Produktion heute sein. Wir begleiten Unternehmen auf dem Weg dorthin. Dafür analysieren wir bestehende Prozesse und entdecken verborgene Potenziale. Daraus leiten wir praktikable Konzepte für die betriebliche Praxis ab und entwickeln innovative Lösungen. Darüber hinaus arbeiten wir eng mit renommierten Forschungseinrichtungen zusammen, so dass unsere Auftraggeber von einem einfachen Zugang zu neuestem Know-how profitieren. Schnell, unkompliziert und effektiv.

Über das IPH

Das Institut für Integrierte Produktion Hannover (IPH) gemeinnützige GmbH ist ein Dienstleister auf dem Gebiet der Produktionstechnik und wurde 1988 aus der Leibniz Universität Hannover heraus gegründet. Das IPH bietet Forschung und Entwicklung, Beratung und Qualifizierung rund um die Themen Prozesstechnik, Produktionsautomatisierung, Logistik und XXL-Produkte. Zu seinen Kunden zählen Unternehmen aus den Branchen Werkzeug- und Formenbau, Maschinen- und Anlagenbau, Luft- und Raumfahrt und der Automobil-, Elektro- und Schmiedeindustrie.
Das Unternehmen hat seinen Sitz im Wissenschaftspark Marienwerder im Nordwesten von Hannover und beschäftigt aktuell 61 Mitarbeiter, 29 davon als wissenschaftliches Personal (Stand: 1. Januar 2015).