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16. Januar 2017: Können Sensoren die Welt retten? Gastvortrag im PZH

Professor Volker Saile vom KIT spricht ab 18 Uhr im PZH-Hörsaal über den Siegeszug von MEMS-Sensoren und diskutiert, ob die hohen Erwartungen an sie realistisch sind – oder doch eher eine Illusion.

Autos würden ohne sie nicht sicher fahren und Smartphones wären nicht „smart“: MEMS (Micro Electro Mechanical Systems) Sensoren haben in den vergangenen zwei Jahrzehnten unsere Welt verändert. Sie eroberten in den 90er Jahren zuerst den Automobilsektor, dann den Consumer-Markt und erreichten in der Massenproduktion Volumina von mehreren Milliarden Einheiten pro Jahr, hauptsächlich für Smartphones.

Wie geht es weiter? Zurzeit werden neue Konzepte und Visionen unter den Schlagworten Cyber-Physical Systems (CPS), Internet der Dinge (IoT), Internet der Dinge und Dienste (IoTS), Internet of Everything (IoE) und TSensors, diskutiert. Ihr gemeinsames Merkmal ist die Vernetzung von physischen Objekten mit Elektronik, Prozessoren und Software, und alle stützen sich auf Mikrosysteme, insbesondere auf Sensoren. Die Erwartungen an die Auswirkungen dieser Entwicklungen reichen von einer nächsten Phase der Industrialisierung, Stichpunkt Industrie 4.0, bis zu einer globalen Gesellschaft ohne Hunger, mit hervorragender Gesundheitsversorgung, sauberem Wasser und sauberer Energie.

Das Institut für Mikroproduktionstechnik (IMPT) am PZH hat Professor Saile, der viele Jahre das Institut für Mikrostrukturtechnik am KIT geleitet hat und der in den vergangenen Jahrzehnten Maßgebliches zur MEMS-Forschung beigetragen hat, eingeladen, die Entwicklungen für die Zuhörer nachzuzeichnen und abzuschätzen, wohin die Reise gehen wird.

Der Vortrag ist öffentlich. Gäste sind herzlich willkommen. Für Rückfragen steht Marc Wurz vom IMPT gern zur Verfügung.