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IMPT entwickelt neue Technologie für hochsensible Brandmelder

Prototyp eines vakuumdichten Gehäuses für eine Mikroelektronenquelle. Das Glasröhrchen wird später abgeschmolzen, um das Gehäuse zu versiegeln. (Foto: IMPT)

Einen Beitrag zur Verbesserung der zivilen Sicherheit haben die Wissenschaftler des Instituts für Mikroproduktionstechnik (IMPT) der Leibniz Universität Hannover geleistet: Ihre Kenntnisse flossen in die Entwicklung einer Mikroelektronenquelle für hochsensible Rauchmelder ein.

Ionenmobilitätsspektrometer eignen sich für alle Bereiche der Gasanalyse. Anwendung finden sie insbesondere in der Atemgasanalyse und bei der Detektion von Sprengstoffen. Sie eignen sich aber auch hervorragend als Branddetektoren, da sie bereits in der Zündphase entstehende Gase detektieren können.

Für eine erfolgreiche Analyse müssen die Gasatome ionisiert werden. Hierfür kamen bisher radioaktive Strahler zum Einsatz. Forscher haben jetzt eine Alternative entwickelt: Sie nutzen stattdessen eine Mikroelektronenquelle zur Ionisation. In einem vakuumdichten Gehäuse werden Elektronen von einem Emitter freigesetzt und gelangen durch ein circa 300 Nanometer dünnes Fenster aus Siliziumnitrid zum Analyten.

Im Gegensatz zu einer radioaktiven Strahlungsquelle ist die Mikroelektronenquelle jederzeit abschaltbar und muss nicht als Sondermüll entsorgt werden. Wegen ihrer geringen Abmessungen ist auch ein Einsatz in Handgeräten denkbar, etwa um chemische Kampfstoffe aufzuspüren.

Die Details finden Sie auf unserer Produktionstechnikplattform PHI - Produktionstechnik Hannover informiert.