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Offene Hochschule Niedersachsen (OHN)

Laufzeit:2009 - 2012
Förderung:Niedersächsischen Ministerium für Wissenschaft und Kultur
Kontakt:hoheiselimpt.uni-hannover.de
Web:www.ohn.uni-hannover.de

Bild Offene Hochschule Niedersachsen (OHN)

Damit die Bundesrepublik Deutschland weiterhin international wettbewerbs- und damit zukunftsfähig sein kann, muss der zunehmende Bedarf an hoch qualifizierten Fachkräften gedeckt werden. Gleichzeitig sind die mit einer zunehmend alternden Gesellschaft verbundenen zusätzlichen Herausforderungen zu bewältigen.

Damit die Gesellschaft diesen Anforderungen entsprechen kann, ist eine Umstrukturierung des gesamten Bildungssystemkomplexes erforderlich. Ein wichtiger Aspekt ist hierbei die Erhöhung der Durchlässigkeit der unterschiedlichen Bildungssysteme. Auf diese Weise soll die Anzahl der Hochschulabsolventen und -absolventinnen und damit zugleich der verfügbaren Fachkräfte erhöht werden. Dies bedeutet, dass eine größere Vielfalt in die Zugangsmöglichkeiten zur Hochschule zu bringen ist.

Die im Zuge des Bologna-Prozesses formulierte Forderung nach lebenslangem Lernen erfordert die Schaffung entsprechender Rahmenbedingungen, d.h. eine Umgestaltung der Bildungslandschaft derart, dass eine Auflösung der Abgrenzung der unterschiedlichen Bildungsbereiche herbeigeführt wird.

Die Leibniz Universität Hannover verfolgt im Rahmen der Initiative „Offene Hochschule Niedersachsen“ (OHN) das Hauptziel, den Weg für gewerblich Ausgebildete, die keine klassische Hochschulzugangsberechtigung (allgemeine Hochschulreife/ das Abitur) vorzuweisen haben, an die Hochschule zu erleichtern. Es sollen spezielle Studienangebote geschaffen werden, um die Hochschule für andere Zielgruppen neben Schulabgängern mit Abitur zu öffnen und die Aufnahme eines Studiums attraktiv zu gestalten. Die Anrechnung ihrer beruflich erworbenen Kompetenzen erleichtert beruflich qualifizierten Studienbewerber/innen nicht nur den Übergang vom Berufsleben an die Universität; sie schafft auch während des Studienverlaufs Freiräume, um Defizite aufzuarbeiten und Kenntnisse in Bereichen mit geringem Vorwissen zu vertiefen. Die Initiative befasst sich mit den Themen:

  • Öffnung der Hochschulen für andere Zielgruppen durch spezielle Studienangebote für Berufstätige
  • Erleichterung von Übergängen zwischen beruflicher und Hochschulbildung durch die Anrechnung von Kompetenzen
  • Einbindung von Angeboten aus der Erwachsenen-/Weiterbildung in die Hochschulbildung.

Auf diese Weise soll das Ziel der Landesregierung unterstützt werden, die Durchlässigkeit der unterschiedlichen Bildungssysteme zu erhöhen und so den zunehmenden Bedarf an qualifizierten Fachkräften in einer alternden Gesellschaft zu decken. 

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